Über viele Generationen hinweg waren männliche Rollenbilder klar definiert: Stärke, Durchsetzungsfähigkeit, Unabhängigkeit 💪
In den letzten Jahrzehnten haben sich diese Bilder stark verändert – alte Rollen wurden hinterfragt, neue Modelle ausprobiert. Viele Männer erleben diesen Wandel als bereichernd, zugleich aber auch als verunsichernd 🤔
Fragen wie diese tauchen dabei häufig auf:
- Wie kann ich meine Kraft leben, ohne andere zu übergehen?
- Wie kann ich Verletzlichkeit zeigen, ohne mich selbst zu verlieren?
- Welche Form von Männlichkeit fühlt sich für mich stimmig an?
Männer auf der Suche nach Orientierung 🧠
In meiner langjährigen Arbeit mit Männern – unter anderem im ehrenamtlichen Kontext mit jugendlichen männlichen Straffälligen – habe ich immer wieder erlebt, wie sehr Orientierung, Vorbilder und ehrliche männliche Begegnung fehlen können.
Viele Männer wachsen ohne klare, authentische männliche Bezugspersonen auf.
Das wirkt sich auf Selbstbild, Beziehungsgestaltung, Konfliktfähigkeit und emotionale Selbstwahrnehmung aus.
Meine Angebote zur Männerarbeit schaffen Räume zur Auseinandersetzung mit Männlichkeit, jenseits von Leistungsdruck, Konkurrenz oder starren Rollenbildern 🤝
Formate von Männerarbeit 🔧
Männergruppen & Workshops 👥
- Austausch- und Reflexionsräume im Gruppensetting
- Auseinandersetzung mit Identität, Rollenbildern und persönlicher Haltung
- Lernen voneinander statt Bewertung oder Vergleich
- Stärkung von Verantwortung, Selbstwahrnehmung und Klarheit
Diese Formate sind als Bildungs- und Selbsterfahrungsangebote konzipiert 📚

Rituale & Initiationen (nach Richard Rohr)
Im Rahmen gemeinschaftlicher Männerarbeit begleitete ich ehrenamtlich Initiations- und Übergangsrituale nach dem Ansatz von Richard Rohr. Ich unterstütze auch nach meinem Ausstieg aus dem Initiationsteam gerne diese wichtige Arbeit!
Ich habe diese Rituale als sehr bereichernd und prägend erlebt.
Dabei geht es um:
- bewusste Übergänge im Lebenslauf
- Reifeprozesse
- Auseinandersetzung mit männlicher Identität im kulturellen Kontext
Hinweis: Diese Arbeit findet im Rahmen gemeinschaftlicher Initiativen statt, mehr unter www.mannsein.at
Körperbezogene Lern- & Erfahrungsimpulse 🧍♂️
In einigen Formaten fließen körperbezogene Zugänge und traumapädagogische Perspektiven als Wissens- und Erfahrungsimpulse ein.
Sie dienen der Einordnung von Stressreaktionen, Körpersignalen und emotionalen Mustern – nicht der therapeutischen Bearbeitung.
Der Körper wird dabei als Wahrnehmungs- und Lernmedium verstanden 🌿
Warum Männerarbeit? 🛠️
Männlichkeit ist kein fixes Konzept, sondern ein lebenslanger Entwicklungs- und Reflexionsprozess.
Viele Männer erleben es als entlastend und stärkend, sich in einem geschützten Rahmen mit anderen Männern auszutauschen, Fragen zu stellen und neue Perspektiven kennenzulernen.
Männerarbeit bietet:
- Orientierung statt Vorgaben 🧭
- Begegnung statt Konkurrenz 🤜🤛
- Verantwortung statt Schuldzuweisung
Wichtige Abgrenzung
⚠️Die Angebote im Bereich Männerarbeit sind keine Therapie, keine Lebens- oder Sozialberatung und keine individuelle Prozessbegleitung.
Sie dienen der Bildung, Selbstreflexion und persönlichen Orientierung.

Eine mittlerweile regelmäßige Veranstaltung in Oberösterreich ist das Männerfestival in Kirchschlag
Dort haben Männer die Möglichkeit, voneinander zu lernen und sich in einem klar gerahmten Kontext auszutauschen. Sowohl als Vortragender und als Teilnehmer durfte ich dort sehr schöne, berührende Erfahrungen machen!
Auch 2026 gibt es wieder eines!
